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Mind-Mapping am Computer

BILD: Mindmap über Zeitmanagment.
Gezeichnete Beispiel-Mindmap über Zeitmanagment

Mind Mapping ist eine Arbeitstechnik zur Erstellung von sogenannten »Gedanken-Landkarten«. Diese sind besonders eingängig, da sie mit Schlüsselwörtern – die als einzelne farbige Äste und Zweige dargestellt werden – und möglichst vielen »sprechenden« Bildern beide Gehirnhälften einbinden. Zusammen mit dem »Übersichts-Effekt« einer Mindmap, ist diese Technik sehr effektiv zum lernen und präsentieren. Ich schätze Mind Mapping um kompliziertere Strukturen aus meinem Kopf auf Papier zu bringen.

Eigentlich malt man solche Mindmaps mit der Hand, mit – wie gesagt – viel Farbe und möglichst sinnigen Bildern. Nur so werden beide Gehirnhälften angesprochen (das ist ja der Witz bei dieser Technik)!

Aber Anfang des neuen Jahrtausends stolperte ich über ein Programm, welches das auch am Computer kann; Mindmanager! Ich erstellte mit der Demoversion einige Maps auf einem Windows-Rechner und war auch ganz angetan. Weniger angetan war ich vom Preis… hinzu kam, das mein Arbeitsrechner nicht mit Windows lief…

Schade! Denn obwohl beim “Computer-Mind-Mapping” – zumindest bei mir – Farbe und Bild etwas in den Hintergrund geraten, fand ich es toll, dass das Programm versucht die Knoten und Zweige automatisch möglichst optimal anzuordnen. Und da ich mit zehn Finger tippen kann, geht das alles auch verdammt flott! Deutlich flotter als mit der Hand und ich kann es nachher auch immer lesen (im Gegensatz zu meiner Schreibschrift).

Freemind

Eines Tages entdeckte ich das Java-Programm Freemind. Java-Prgramme laufen auch auf Linux. Auch wenn es zuerst in englisch war, kam mir die Bedienung und das Aussehen von Freemind sehr entgegen. Ich nutzte fast nur die wichtigsten Funktionen. Mit der Zeit wuchs mir Freemind richtig ans Herz, da es prima per Tastatur bedient werden konnte. Klar, mit den vielen Features des kommerziellen Mindmanager kommt Freemind nicht mit. Aber diese vermisste ich gar nicht! Was mir an Freemind besonders gefällt gefiel:

Was mir dann nicht mehr gefiel, war die Version 0.9 von Freemind und die Fehlermeldung die jetzt öfter beim aufrufen einiger meiner vielen mit Freemind erstellten Mindmaps kam:
javax.xml.transform.TransformerConfigurationException: Das erste Argument für die nicht-"static"-Java-Funktion "replaceSpacesToNonbreakableSpaces" ist keine gültige Objektreferenz.

Freeplane

Ich bin dann auf Freeplane umgestiegen. Ein Fork (manche sagen Nachfolger) von Freemind. Freeplane kann alle meine alten Mindmaps einlesen, hat fast die gleichen Shortcuts und mittlerweile deutlich mehr Funktionen als Freemind (allerdings nutze ich diese nicht/kaum).

Tipps

Diejenigen meiner Mindmaps die mir wichtig sind, drucke ich aus (S/W Laser), um die Äste und Zweige zu färben und zeichne selber bunte Grafiken rein – oder male zumindest schwarzweiße Grafiken bunt aus. Durch Farbe und Bilder hilft dann auch die rechte Gehirnhälfte mit, sich etwas zu merken (welche beim “Computer-Mind Mapping” IMO etwas vernachlässigt wird). Zum »gut merken« trägt es auch bei diese Tätigkeit manuell mit der Hand zu machen.

Weitere Links  zum Thema!


Abbildungen:
[1] Comicfigur gezeichnet von Dirk Schmitt für diese Seiten, © H. Felder
[2] Beispiel einer Mindmap

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